Der Jazzdirigent

Ausgezeichnet beim Memminger Autorenwettbewerb „Der Jazzdirigent” ist ein Stück über den Faschismus, ein Stück wider das Vergessen, das gerade Jugendlichen einen Zugang zu dieser Thematik vermittelt. In der Nichte haben sie eine Identifikationsfigur, die sie verstehen können, die in ihrem Alter ist, die ihre Sorgen und Probleme hat. Und wenn sie sich mit der Geschichte ihres Onkels auseinandersetzt, von ihr bewegt ist, dann zieht sie ihr Publikum mit in ihr Interesse hinein. (Mathias Lösch, Jurymitglied) Theaterstückverlag München www.theaterstueckverlag.de mehr...

Blech hören - Blech wörtlich

Blech hören – Blech wörtlich ist der Versuch, Literatur und Musik zusammenzubringen, ohne daß dabei Worte in den Trichter der Tuba fallen. Ironische Texte über Josef und Maria, über das zweite Leben, einen verrückten Artisten und den großen Artur, im Wechsel mit Eigenkompositionen, musikalischen Zitaten und freier Improvisation gespielt auf Instrumenten, die selten solo zu hören sind. Texte: Wolfgang Sréter Tuba, Bassposaune: Leo Gmelch Kompositionen: Leo Gmelch, Rudolf Gregor Knabl, Gerd Baumann Tonregie: Georg Thannheiser HÖRBUCH im lichtung verlag ISBN 3-929517-44-2 www.lichtung-verlag.de mehr...

Der Jazzdirigent

„Damals in jener Zeit …“ sagt die junge Frau, doch was wie der Beginn eines Märchens klingt, ist die Geschichte ihres Onkels Paul Weißenburger. Die Geschichte eines Mannes, der ungewollt in die grausamen und sinnlosen Mühlen der Nazi-Bürokratie gerät und dabei immer nur davon träumt, auf einem weißen Dampfer über den großen Teich zu schippern, um als Paul White Jazz zu machen, nichts als Jazz. ANDRAERecords www.andraerecords.de www.faksthaeter.de mehr...

MAGNUM Workshop München

Uppercuts for underdogs Ein Widerspruch in sich? Ali Cukur, einer der bekanntesten Boxtrainer in München, erlebt viele Problemkinder, die zum Training kommen und „plötzlich eine ganz neue Perspektive auf ihr Leben gewinnen“. Sie lernen bei ihm Ausdauer, Disziplin, Selbstkontrolle, aber auch mit Niederlagen umzugehen. mehr...

Straßensperren und Granatäpfel

Vom 23. August bis 22. November 2008 hielt ich mich als internationaler Beobachter für Peace Watch Switzerland (www.peacewatch.ch) in Tulkarem, nordwestlich von Ramallah, auf. In den Jahren 2009 und 2010 kehrte ich für ein paar Wochen zurück. In dieser Zeit besuchte ich regelmäßig das Dorf Shufa im Südosten der Stadt. Zu Beginn der Zweiten oder Al-Aqsa-Intifada im Oktober 2000 wurde die direkte Verbindung nach Tulkarem für die Dorfbewohner gesperrt. Die Straße wurde der israelischen Siedlung Avne Hevez in unmittelbarer Nähe zugesprochen. Mitte September ließ ich bei einem Besuch meine Digitalkamera bei einer muslimischen Familie zurück und bat sie, ihr tägliches Leben zu fotografieren. Entstanden sind 224 Fotografien, von denen eine Auswahl in der Ausstellung zu sehen ist. mehr...

Im Schleppnetz - Nella rete a strascico

Die Fotos von Wolfgang Sréter sind aus der Liebe zu dieser Insel geboren, die wild ist wie ihre unberührte Natur aber auch einnehmend und warmherzig wie ihre Bewohner. Ich danke Wolfgang Sréter ganz persönlich, dass er diese wunderschönen Fotos über Angelo Depoliti und Luca Segato zusammengestellt hat, und danke zugleich all jenen, die sich leidenschaftlich dafür einsetzen, das Wesen und die Schönheit unserer Insel zu erhalten und bekannt zu machen. Samantha Brizzi Presidente Pro Loco Isola del Giglio mehr...

Übe das Leben jetzt - Live now (Fotobuch)

Bildende Kunst in Palästina? Noch nie gehört. Performance? Eher unwahrscheinlich. Street Art? Na ja, vielleicht. Der Fotoband zeigt junge Palästinenserinnen und Palästinenser, die auf der Suche nach einer eigenen kulturellen Identität mit Musik-, Theater- und Tanzprojekten innere und äußere Grenzen überwinden. Sie haben es aufgegeben auf Friedensverhandlungen zu warten, die zu keinem Ergebnis führen. Sie leben jetzt und wollen jetzt ihre Stärken ausdrücken und ihre künstlerischen Vorstellungen umsetzen. mehr...

Übe das Leben jetzt - Live Now

Fine Arts in Palestine? Never heard of it. Performance? Rather unlikely. Street art? Well, maybe there is. This photo exhibition attempts to show how young Palestinians try to overcome their inner and outer boundaries by means of music, theatre and dance projects. They want to develop their own cultural identity. They have given up waiting for peace talks which often lead to nowhere. They live in the present, want to experience their potential now and realize their ideas. mehr...

Face the Danger

Drei Morde. Einer im beschaulichen München, ein zweiter im feucht-heißen Klima Vietnams und ein letzter zu allem Überfluss im eleganten Wien treiben die Hauptpersonen des Romans durch die Handlung. Der Taschendieb Konstantin Weber, ein Meister seines Fachs, katapultiert sich durch sein unüberlegtes Handeln in das Zentrum des Geschehens. Er muss erkennen, dass er im Vergleich zu den Verbrechen, deren Zeuge er wird, nur ein unscheinbarer, vor allem aber naiver Kleinkrimineller ist. Zur Aufklärung der Morde bedarf es nicht nur seiner Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe und schneller Reaktionen, sondern auch einer gehörigen Portion Eiseskälte und Skrupellosigkeit. In diesem Fall ist seine Geliebte Margret Miller, eine ehemalige Iraksöldnerin, genau die richtige Partnerin. mehr...

Kreativquartier

Straßensperren und Granatäpfel

Im Sommer 2008 dachte ich oft an einen israelischen Studenten, den ich 1969 in Regensburg kennen gelernt hatte. Er studierte Medizin und hatte ein Stipendium für Deutschland erhalten. Er stammte aus einer deutschen Familie und wir umschifften ein ums andere Mal ein Gespräch darüber, wie seine Familie nach Israel gekommen war. In der Erinnerung sind die meisten Sommer schön, vor allem die Sommer der Kindheit und Jugend. Dieser muss besonders schön gewesen sein. Wir spielten viel Tennis zusammen, bis er mir eines Tages mitteilte, er sei einberufen worden. Es war für ihn selbstverständlich, Studium und Stipendium aufzugeben, um auf den Golanhöhen Dienst zu tun. Ich kann mich noch an eine lange Nacht erinnern, in der es um Kriegsdienstverweigerung ging. Wir schlugen uns damals damit herum. Ihm war diese Diskussion völlig fremd. Ich fragte ihn, ob der Stellungsbefehl auch seinen Tod bedeuten könnte und er sagte ja. Pahl-Rugenstein Verlag ISBN 978-3-89144-435-1 www.pahl-rugenstein.de mehr...

Das Cabinet des Doktor Caligari

Die Welt im ‘Cabinet des Dr. Caligari‘ ist eine Irrenanstalt, Caligari der monströse Anstaltsleiter. Er dirigiert die hypnotisierten, in Zwangsjacken verpackten Insassen wie Marionetten. Eine Welt mit wenig Boden unter den Füßen, wie das Bühnenbild demonstriert: Eine Scheibe mit großem Loch, genauer besehen die Krempe von Caligaris auf dem Kopf stehenden Zylinderhut. Nur wenige symbolhafte Bühnenelemente, z.B. Laternen oder Luftballons, deuten die Schauplätze an. Das Irrenhaus ist lediglich der Rahmen am Anfang und Ende des Stücks, dazwischen entfaltet sich die schauerliche Story um den Schausteller und Hypnotiseur Dr. Caligari, der den somnambulen Cesare als willenloses Werkzeug ausschickt, für ihn zu morden, um ihm die letzten Atemzüge der Opfer zu besorgen, die Caligaris Lebenselexier sind. Ein Stoff also, der die Urängste der Menschen vor übernatürlichen finsteren Mächten und dem unentrinnbaren Ausgeliefertsein an sie thematisiert. Ein Muss für ‘Black Rider‘-Fans! Musik: Toni Matheis & Raymund Huber Theaterstückverlag München www.theaterstueckverlag.de mehr...

Tulkarem - Dienstag 10.00 Uhr

Jeden Dienstag trifft sich der Prisoners´ Family Club in Tulkarem. Die Universitätsstadt liegt im Nordwesten von Nablus, direkt an der sogenannten Separation Wall, die Israel seit 2003 von Palästina trennt. Der Club versteht sich als Brücke zwischen den Gefangenen und deren Familien. Das Sit-in findet gegenüber dem Büro des Internationalen Roten Kreuzes statt. Da die meisten Gefangenen im Widerspruch zu internationalem Recht in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind, organisiert das Internationale Rote Kreuz Besuchsfahrten nach Israel. Ein palästinensischer Bus bringt die Frauen um fünf Uhr früh zu einem Terminal, an dem die Abfertigung mit Überprüfung der Fingerabdrücke und Leibesvisitation bis zu drei Stunden dauern kann. Jenseits der Grenze besteigen die Frauen einen israelischen Bus, der von Polizisten eskortiert wird. mehr...

We do it in the road

„Why don´t we do it in the road?“, sang Paul McCartney auf dem weißen Album der Beatles 1968. Zu diesem Zeitpunkt spielten die „Fab Four“ weder auf der Straße noch in den Liverpooler Clubs, sondern füllten bereits Baseballstadien. Die Frage war also mehr rhetorischer Art und es gibt Beatles-Exegeten, die behaupten, mit diesem Titel sei etwas ganz anderes gemeint. „He is busking“, sagt man im Englischen, wenn jemand auf der Straße spielt. Es erfordert eine besondere künstlerische Begabung, Menschen auf dem Weg zur Arbeit oder zum nächsten Supermarkt davon zu überzeugen, nicht nur für einen Augenblick stehen zu bleiben, sondern auch noch den Geldbeutel zu ziehen. Eine anstrengende Tätigkeit. Man sieht es den Gesichtern an. mehr...

Der falsche Fräser

Den ganzen Abend wurde über die Einbrüche geredet. Die Heldentaten der jungen Männer übertrafen die Maßnahmen der Alten im Friseursalon. Man stellte sich alleine den Verbrechern entgegen, war gewappnet mit verschiedenen Varianten, vorbereitet auf den Kampf, der ein harter sein würde, denn die anderen wurden mit jedem Bier größer, stärker und gerissener. Der Musik wegen waren sie ursprünglich gekommen, nun aber langweilten sich die Mädchen und die Helden prahlten. Sie begannen zu streiten und Bob hatte Mühe, sie auseinander zu halten. edition lichtung, Viechtach ISBN 3-929517-55-8 www.lichtung-verlag.de mehr...

MinenSpiel

Ausgezeichnet mit dem Münchner Jugend-Dramatiker-Preis 2006 „Das Stück von Wolfgang Sréter beschreibt eine Wirklichkeit, die häufig verdrängt wird. Die Kriege im 21. Jahrhundert sind auch die Kriege, in denen Kinder zu Soldaten gemacht werden und in denen Kinder gleichzeitig die Opfer der Auseinandersetzungen sind. Jedes Kind bei uns kennt inzwischen die Bilder dieser Kriege aus den Medien. Sréters Stück gibt keine Antworten auf die alltäglichen Schreckensmeldungen und keine Handlungsanweisungen. Es beschreibt mit großem Verständnis eine Situation zwischen einem alten Mann, dessen Lebenstraum, sein eigenes Haus, zerbombt wurde und einem Kind, das sich im Kampf ums Überleben in dieses Haus gerettet hat. Es entsteht eine exemplarische Situation auf engstem Raum, welche die aktuelle Lage von Kindern in unserem von Kriegen geplagten Jahrhundert sehr verständnisreich reflektiert. Großes Theater auf kleinstem Raum.“ (Jürgen Flügge, Jurymitglied) Theaterstückverlag München www.theaterstueckverlag.de mehr...

Sitting on a Sofa

Die Bar eines kleinen Theaters. Nach der Vorstellung trinkt man mit den Schauspielern ein Glas, unterhält sich über das jeweilige Programm, über neue Projekte und alte Träume. Theatergeschichten machen die Runde und da es von ihnen ein wahres Füllhorn gibt, könnte man die ganze Nacht ein Glas nach dem anderen leeren. Je später es wird, desto mehr wird durcheinander geredet und gelacht. Eines Tages traf ich an diesem Ort zwei Schauspieler, die sich nach der Vorstellung mit einem Spiel die Zeit vertrieben. Einer sagte den Namen eines amerikanischen Musikers, der andere musste raten, welches Instrument oder in welcher Band er spielte, ob es sich um eine Formation der intellektuellen Ostküste, um eine aus dem sonnigen Kalifornien oder gar um eine aus dem countrymusikverseuchten Texas handelte. Die Beiden waren wandelnde Lexika, auf sympathische Weise verspielt, und als ich mich in ihr Gespräch einmischte, stellte ich fest, dass sie zwar kein Instrument spielten, aber eine Plattensammlung hatten, die eine ganze Bühne füllen konnte. Darüber müsste man schreiben, dachte ich. So entstand „Sitting on a Sofa“ über die Wohngemeinschaft zweier ins Alter gekommener Rockfans. mehr...

Traglinger

„Was ist eine blühende Stadt?“ schreibt Traglinger mit schwarzer Farbe an die Wand. Diese Frage treibt den Archivar der Stadt am grünen Fluss unruhig durch die alten Gassen. Ist der Friedhof der beste Platz für eine erste Liebesnacht, oder die Fußgängerzone die geeignete Arena, um Nashörner tanzen zu lassen? Ist die Luftpromenade einer gotischen Basilika der richtige ort für ein Festmahl? Können Don Giovanni und Zerlina in Gestalt einer doppelköpfigen Jahrmarktsperson ihre Arien zum Rhythmus des Wassers singen? Die Besuche im Palmencafé ersetzen die Flucht in die Karibik, können aber die Kopffeuer nicht löschen, die Traglinger seit seiner Jugend begleiten … A1 Verlag, München ISBN 3-927743-09-7 www.a1-verlag.de mehr...

München - Kein Platz für den Maestro

Gefördert durch das Kulturreferat der Stadt München. Gäbe es heute vielleicht eine in aller Welt gespielte Münchensymphonie, wenn Wolfgang Amadeus Mozart nicht das Pech gehabt hätte, bei seiner Bewerbung dem Kurfürsten in einem Moment vorgestellt zu werden, als Max III. Josef in Gedanken schon auf der Wildschweinjagd war? Anstatt nach Wien zu gehen, hätte er wahrscheinlich als bayerischer Hofkomponist der Stadt alle Ehre gemacht. Wäre Casanova in der Residenzstadt geblieben, bei den Damen am Hof wegen seiner Verführungskünste und bei den Herren wegen seiner Spielleidenschaft ein gern gesehener Gast gewesen, wenn sein Begleiter, der Mönch Balbi, der mit ihm die tollkühne Flucht aus den Bleikammern Venedigs gewagt hatte, hier ein Schutzrecht bekommen hätte? Wäre der grandiose Theaterautor Oskar Panizza trotzdem in einer Nervenheilanstalt gelandet, wenn ihn das Landgericht München nicht wegen seines Stückes „Das Liebeskonzil“ unrechtmäßig zu einem Jahr Einzelhaft verurteilt hätte? In welch boshaft-absurder Weise hätte Karl Valentin die 50er Jahre begleitet und kommentiert, wenn er nicht an einem Nachkriegsrosenmontag völlig vergessen und ausgezehrt gestorben wäre? Musik: Rudolf Gregor Knabl mehr...

Let´s go dancing

Harry tritt bei einem Ausflug auf der Ferieninsel Samos einen Schritt neben die Zivilisation. Was er zunächst für eine Lappalie hält, über die man im kleinen Kreis eine Geschichte erzählen kann, wird innerhalb eines Tages zur tödlichen Gefahr. Ahnungslosigkeit, Hitze, fehlende Orientierung und der Verlust an Flüssigkeit bergen Gefahren in sich, die er zunächst nicht erkennt und die sein Gehirn nicht mehr verarbeiten kann, als sie für sein Leben von Bedeutung werden. Illustrationen: Wilfried Bohne Edition Thurnhof oxohyph 2004-6 www.thurnhof.at mehr...

Das Iwanbrettl

Die Menschen im Wald um Passau und der Wald selbst – das sind die Themen dieses Erzählbandes mit Skizzen von Rudolf Klaffenböck. Menschen, die auf den Friedhof ziehen, weil man auf dem Friedhof nicht sterben kann. Weil der Friedhof der einzige Platz ist, der den Menschen noch gehört. Oder Menschen, die sich so sehr an den großen Regen gewöhnt haben, der ohne Unterlass über Jahre hinweg fällt, dass sich nur noch wenige daran erinnern können, dass es auch einmal anders gewesen ist. Die Wucht der Ereignisse, die sich auch im Erzählen niederschlägt, drückt schwer. Sie lassen nur eine schmale Lücke, dass es auch anders sein könnte. Skizzen: Rudolf Klaffenböck Allraith-Verlag ISBN 3-923616-08-2 mehr...

Francesca und Massimo, der Süßwasserschwimmdrache

Drachen? – Die gibt es doch gar nicht! Drachen, die gern Eis essen, erst recht nicht. Und Süßwasserschwimmdrachen schon dreimal nicht. Italien? – Ja, das gibt es! Und den Bolsenasee auch. Aber einen Drachen im Bolsenasee? Francesca will es zunächst nicht glauben, was sie eines Tages sieht. Doch dann erlebt sie ganz wundersame Dinge. Bilder: Anne-Marie Franke Allraith-Verlag ISBN 3-923616-03-1 mehr...

soblau - Kulturzustand München

Und wer heute behauptet, München sei noch Kunststadt, der ist auch schuld daran – dass es keine mehr ist, sagte Karl Valentin. Wer möchte das heute noch behaupten? Um dann schuld zu sein! Die Herausgeber Fotos: Volker Derlath soblau – Kulturzustand München Hrg. Köllmayr, Liegl,Sreter A1 Verlag München ISBN 3-927743-06-2 www.a1-verlag.de mehr...