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Der Jazzdirigent
„Der Jazzdirigent“ ist ein Stück über den Faschismus, ein Stück wider das Vergessen, das gerade Jugendlichen einen Zugang zu dieser Thematik vermittelt. In der Nichte haben sie eine Identifikationsfigur, die sie verstehen können, die in ihrem Alter ist, die ihre Sorgen und Probleme hat. Und wenn sie sich mit der Geschichte ihres Onkels auseinandersetzt, von ihr bewegt ist, dann zieht sie ihr Publikum mit in ihr Interesse hinein. (Mathias Lösch, Landestheater Schwaben, Memmingen) Ausgezeichnet beim Memminger Autorenwettbewerb Uraufführung 1999, zuletzt Fakstheater Augsburg 2025 Presse Wolfgang Sréters Stück „Der Jazzdirigent“ war Vorlage für die erste Veranstaltung des ’Text & Ton-Labors’ im Foyer der Schauburg. In dem vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnittenen ’Labor’…
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Das Cabinet des Doktor Caligari
Die Welt im ‘Cabinet des Dr. Caligari‘ ist eine Irrenanstalt, Caligari der monströse Anstaltsleiter. Er dirigiert die hypnotisierten, in Zwangsjacken verpackten Insassen wie Marionetten. Eine Welt mit wenig Boden unter den Füßen, wie das Bühnenbild demonstriert: Eine Scheibe mit großem Loch, genauer besehen die Krempe von Caligaris auf dem Kopf stehenden Zylinderhutes. Nur wenige symbolhafte Bühnenelemente, z.B. Laternen oder Luftballons, deuten die Schauplätze an. Das Irrenhaus ist lediglich der Rahmen am Anfang und Ende des Stücks, dazwischen entfaltet sich die schauerliche Story um den Schausteller und Hypnotiseur Dr. Caligari, der den somnambulen Cesare als willenloses Werkzeug ausschickt, für ihn zu morden, um ihm die letzten Atemzüge der Opfer zu besorgen,…
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Der Jazzdirigent
„Damals in jener Zeit …“ sagt die junge Frau, doch was wie der Beginn eines Märchens klingt, ist die Geschichte ihres Onkels Paul Weißenburger. Die Geschichte eines Mannes, der ungewollt in die grausamen und sinnlosen Mühlen der Nazi-Bürokratie gerät und dabei immer nur davon träumt, auf einem weißen Dampfer über den großen Teich zu schippern, um als Paul White Jazz zu machen, nichts als Jazz. Hörbuch der Woche Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik Presse Karla Andrä erzählt diese Parabel mit einer unglaublich wandlungsfähigen, den Text geschickt rhythmisierenden Stimme, die es den HörerInnen erlaubt, sich ganz auf das perfekte Zusammenspiel zwischen Wort und Musik zu konzentrieren. Die beiden Musiker…