Sitting on a Sofa

Ginger, Jack und Erich: Seit ewigen Zeiten fristen die drei Freunde ihr Dasein ganz im Geiste der sechziger Jahre. Sie teilen nicht nur ihre Liebe für laute Musik, sondern auch ihren Alltag in einer Wohnung miteinander. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Erich wegen einer Frau mal wieder auszieht. Diesmal ganz bestimmt für immer.

Die beiden verbleibenden Insassen der Männer-WG geraten nicht nur aneinander, sondern auch in Finanznöte, weil Jack keinen Job hat und Erichs Mietanteil wegfällt. Ein neuer Mitbewohner lässt sich allerdings so schnell nicht finden, entspricht doch keiner den strengen musikalischen Ansprüchen der beiden alternden Rocker.

Da erfahren Ginger und Jack, dass Erich bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde, aber langsam wieder auf die Beine kommt – und möglicherweise doch wieder einzieht. Es könnte also alles wieder auf Anfang gehen und so bleiben, wie es sich seit vielen Jahren bewährt hat.

Getragen wird diese Freundschaft und damit auch „Sitting on a Sofa“ von einer Geschichte über Musik und noch dazu viel guter Musik.

Presse

Wolfgang Sréter erzählt mit großer Sympathie von einer Freundschaft unter Männern, in der die Konflikte der Gegenwart mit dem Wiedererwecken von Sounds aus den vergangenen, für groß gehaltenen Zeiten ihren Ausdruck finden. Regisseur Ernst Matthias Friedrich besetzt die Rolle der beiden Männer mit Annett Siegmund und Jasmin Jiwa, zwei jungen Schauspielerinnen, die vor Spielfreude überschäumen und einen frischen Blick auf die Ära der 60er Jahre wagen. So gelingt es, aus dieser Geschichte einen Abend zu machen, der wunderbar zwischen Komik und Tragik oszilliert. (Munix.de)