Minenspiel
Das Stück stellt eine Wirklichkeit dar, die häufig verdrängt wird. Die Kriege im 21. Jahrhundert sind auch die Kriege, in denen Kinder zu Soldaten gemacht werden und in denen Kinder gleichzeitig die Opfer der Auseinandersetzungen sind. Jedes Kind bei uns kennt inzwischen die Bilder dieser Kriege aus den Medien. „Wolfgang Sréters Stück gibt keine Antworten auf die alltäglichen Schreckensmeldungen und keine Handlungsanweisungen. Es beschreibt mit großem Verständnis eine Beziehung zwischen einem alten Mann, dessen Lebenstraum, sein eigenes Haus, zerbombt wurde und einem Kind, das sich im Kampf ums Überleben in dieses Haus gerettet hat. Es entsteht eine exemplarische Situation auf engstem Raum, welche die aktuelle Lage von Kindern in unserem von Kriegen geplagten Jahrhundert sehr verständnisreich reflektiert. Großes Theater auf kleinstem Raum“. (Laudatio Jürgen Flügge)
Ausgezeichnet mit dem Dramatikerpreis der Stadtsparkasse München
Pressestimmen
„Dieses Stück traut Jugendlichen viel zu: Krieg, Krankheit, Vertreibung, Verrohung, Trennung, Tod, all dies verleiht Sréters Stück ’MinenSpiel’ Sprengkraft … (Münchner Merkur)
Wann ist der Mensch echt? Im Frieden? Oder doch im Krieg, wenn er sich nicht mehr wie ein Mensch benimmt? Solche exemplarischen Fragen stellt das Stück … (Süddeutsche Zeitung)
Wolfgang Sréter lässt in ’MinenSpiel’ vieles unausgesprochen in einer poetischen Schwebe. (Abendzeitung)


