Meine Väter

Das Solo „Meine Väter“ ist in den frühen Sechziger Jahren angesiedelt. Hintergrund ist die ambivalente Stimmung dieser Zeit, die von wirtschaftlichem Aufschwung und Lebensfreude, aber auch von gesellschaftlichen Spannungen, insbesondere zwischen den Generationen, gezeichnet ist. Im Zentrum der Handlung steht der Sohn, der sich mehr für Beat-, als für Marschmusik begeistert und gegen die Selbstgefälligkeit und Spießigkeit der Gesellschaft ankämpft. Der Sohn spricht stellvertretend für die Generation, deren Väter im 2. Weltkrieg an der Front gekämpft haben und sich nun über die Erfahrungen in Schweigen hüllen. Hartnäckig stellt er Fragen, die die Väter nicht zulassen wollen oder ihm nur unzureichend beantworten.

Uraufführung Physikertheater Karlsruhe 2025

Presse

Eine starke Resonanz fand das Stück mit dem das Physikertheater in die neue Saison startete. „Ganz schön heftig!“ befindet ein zutiefst berührter Zuschauer. (Rhein-Neckar-Zeitung)