Der falsche Fräser

1955 erwischen zwei amerikanische Soldaten einen 17-jährigen Kochlehrling, der unter dem Decknamen „Fräser“ 53 Einbrüche begangen und die Stadt Passau wochenlang in Angst und Schrecken versetzt hatte.

Presse

Viele der Schauplätze, die Sréter beschreibt, existierten wirklich. Auch das Café Nizza, das eigentlich Café Riviera hieß und ein „Unort“ für die Passauer war. Dort trafen sich vor allem amerikanische Soldaten und die besaßen, im Gegensatz zur Passauer Jugend, viel Geld; ein Dollar war damals noch 4,20 Mark wert. (Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung)

Was gefangen nimmt, ist das gelungene Zeitportrait jener Aufbruchsjahre nach dem Krieg in der niederbayerischen Provinz. Geradezu als Vorlage für ein Drehbuch lesen sich die Szenen aus dem Jazzclub, dem Kolonialwarenladen Hasenöhrl, den Kleine-Leute-Wohnküchen. Wo also sind die Filmer, die sich auf diesen Stoff stürzen? (Bayerische Staatszeitung)

Vergriffen