Veröffentlichungen

  • Die Neue Welt im Schnee

    Das Klima ist im Wandel, und damit auch die Landschaft unserer Mittelgebirge im Winter. Diese Veränderungen habe ich auf meinen Touren im Unteren Bayerischen Wald beobachtet und in Fotografien festgehalten. Wo es noch die letzten Skilifte gibt, ziehen sich weiße Bänder aus künstlichem Schnee durchs Grün, die wenigsten Weiher sind noch zugefroren, Touren gehen mit Skiern ist kaum mehr möglich. „Wolfgang Sréter dokumentiert diesen Wandel in Fotografien und kurzen Texten am Beispiel der ‚Neuen Welt‘, wie die Gegend um den Dreisessel an der deutsch-tschechisch-österreichischen Grenze genannt wird. Seine Bilder der Landschaft, der Wälder und der Gesteine bewerten nicht, sondern dokumentieren, und sie zeigen mit einem besonderen Blick die Schönheit, die…

  • Herzogs Höhenflüge

    Die Einladung zu einem Spaziergang stellt ein Leben auf den Kopf: Als Konstantin Herzog seinen Freund Fliege erhängt in dessen Wohnung findet, gerät er unfreiwillig in ein Abenteuer, das ihn um die halbe Welt führt. Nie hätte sich der Taschendieb vorstellen können, dass er der internationalen Kriminalität und den Schattenseiten der Globalisierung so gefährlich nahekommen würde. Presse Sréter legt einen Thriller vor, dessen Seiten man gar nicht schnell genug umblättern kann. Was den Roman heraushebt, sind die gut recherchierten Hintergründe, aber auch die feine Beobachtungsgabe des Autors, der das Geschehen auf einem hohen sprachlichen Niveau ausleuchtet. (Stefan Rammer, Passauer Neue Presse). Wolfgang Sréter ist ein Meister der Beschreibung von Emotionen,…

  • Milenas Erben

    Ein schwarz umrandeter Brief ist der Auslöser dieser grenzüberschreitenden Roadstory: Die junge Musikerin Alice ist verwundert, als sie vom Tod einer Verwandten in Tschechien erfährt. Wer ist Tante Milena, von der sie bisher nichts wusste? Die Nachricht versetzt die Angehörigen in Deutschland in Aufregung – im Osten wie im Westen. Sie machen sich auf den Weg, der Tante die letzte Ehre zu erweisen, vor allem aber, um bei der Testamentseröffnung dabei zu sein. Alle reisen mit großen Hoffnungen auf ein neues Glück nach Karlovy Vary, dem einstigen Karlsbad. Sie wissen, dass der verstorbenen Tante in dem schillernden Kurort einmal ein Hotel gehörte. Wer wird es nun erben? Beim Aufeinandertreffen der…

  • Übe das Leben jetzt

    Bildende Kunst in Palästina? Noch nie gehört. Performance? Eher unwahrscheinlich. Street Art? Na ja, vielleicht. Das Fotobuch zeigt junge Palästinenserinnen und Palästinenser, die auf der Suche nach einer eigenen kulturellen Identität mit Musik-, Theater- und Tanzprojekten innere und äußere Grenzen überwinden. Sie haben es aufgegeben auf Friedensverhandlungen zu warten, die zu keinem Ergebnis führen. Sie leben jetzt und wollen jetzt ihre Stärken ausdrücken und ihre künstlerischen Vorstellungen umsetzen. Natürlich kann es unter den Bedingungen einer illegalen Besatzung, die seit 1967 andauert, keine blühende Kulturszene geben. Dafür gibt es eine ungewöhnliche, die in ihrer Vielfalt fasziniert, in ihrer Vitalität überrascht und von einem begeisterten, vor allem fotografierfreudigen Publikum beklatscht wird. Vorwort…

  • Der Jazzdirigent

    „Damals in jener Zeit …“ sagt die junge Frau, doch was wie der Beginn eines Märchens klingt, ist die Geschichte ihres Onkels Paul Weißenburger. Die Geschichte eines Mannes, der ungewollt in die grausamen und sinnlosen Mühlen der Nazi-Bürokratie gerät und dabei immer nur davon träumt, auf einem weißen Dampfer über den großen Teich zu schippern, um als Paul White Jazz zu machen, nichts als Jazz. Hörbuch der Woche Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik Presse Karla Andrä erzählt diese Parabel mit einer unglaublich wandlungsfähigen, den Text geschickt rhythmisierenden Stimme, die es den HörerInnen erlaubt, sich ganz auf das perfekte Zusammenspiel zwischen Wort und Musik zu konzentrieren. Die beiden Musiker…

  • Let’s go dancing

    Harry tritt bei einem Ausflug auf der Ferieninsel Samos einen Schritt neben die Zivilisation. Was er zunächst für eine Lappalie hält, über die man im kleinen Kreis eine Geschichte erzählen kann, wird innerhalb eines Tages zur tödlichen Gefahr. Ahnungslosigkeit, Hitze, fehlende Orientierung und der Verlust an Flüssigkeit bergen Gefahren in sich, die er zunächst nicht erkennt und die sein Gehirn nicht mehr verarbeiten kann, als sie für sein Leben von Bedeutung werden. Presse Wolfgang Sréters Erzählung „Let´s go dancing“ gehört zum Unbehaglichsten, was an Vergleichbarem in den letzten Jahren gedruckt wurde. Interessant ist das erzähltechnische Einschleichen des leisen Horrors, wobei dieser sich mitten in kaum geschmälerter Hellas-Euphorie dem Leser früher…

  • Blech hören – Blech wörtlich

    Blech hören – Blech wörtlich ist der Versuch, Literatur und Musik zusammenzubringen, ohne daß dabei Worte in den Trichter der Tuba fallen. Ironische Texte über Josef und Maria, über das zweite Leben, einen verrückten Artisten und den großen Artur, im Wechsel mit Eigenkompositionen, musikalischen Zitaten und freier Improvisation gespielt auf Instrumenten, die selten solo zu hören sind. Texte: Wolfgang Sréter, Tuba, Bassposaune: Leo Gmelch, Kompositionen: Leo Gmelch, Rudolf Gregor Knabl, Gerd Baumann, Tonregie: Georg Thannheiser Hörprobe Presse Das Resultat der Zusammenarbeit von Leopold Gmelch und Wolfgang Sréter ist ein abendfüllendes, spannungsgeladenes Programm, ein selbstironisches Kunstwerk zweier Artisten, jeder in seinem Fach. Wieder einmal zwei Passauer, die den deutschen Kulturbetrieb bereichern.…

  • Der falsche Fräser

    „Die Entstehungsgeschichte der Erzählung „Der falsche Fräser“ ist ein wenig verwickelt. Am Anfang stand eine kleine Meldung in der Passauer Neuen Presse im Jahr 1995. Sie erinnerte daran, dass genau vor 40 Jahren am 23. Februar 1955 zwei amerikanische Soldaten einen 17-jährigen Kochlehrling erwischt hatten, der unter dem Decknamen „Fräser“ 53 Einbrüche begangen und die Stadt Passau wochenlang in Angst und Schrecken versetzt hatte. Da könnte eine Geschichte dahinterstecken, fand der damals zuständige Redakteur für Literatursendungen beim BR und sandte den Zeitungausschnitt an den Münchner Autor und Fotografen Wolfgang Sréter mit der Bitte, daraus eine einstündige Sendung zu machen. Die wiederum gefiel dem Viechtacher Lichtung-Verlag so gut, dass er den Autor bat, darüber…

  • Traglinger

    „Was ist eine blühende Stadt?“ schreibt Traglinger mit schwarzer Farbe an die Wand. Diese Frage treibt den Archivar der Stadt am grünen Fluss unruhig durch die alten Gassen. Ist der Friedhof der beste Platz für eine erste Liebesnacht, oder die Fußgängerzone die geeignete Arena, um Nashörner tanzen zu lassen? Ist die Luftpromenade einer gotischen Basilika der richtige Ort für ein Festmahl? Können Don Giovanni und Zerlina in Gestalt einer doppelköpfigen Jahrmarktsperson ihre Arien zum Rhythmus des Wassers singen? Die Besuche im Palmencafé ersetzen die Flucht in die Karibik, können aber die Kopffeuer nicht löschen, die Traglinger seit seiner Jugend begleiten … Presse Wolfgang Sréter ist weit mehr gelungen als nur…

  • Soblau – Kulturzustand München

    „Und wer heute behauptet, München sei noch Kunststadt, der ist auch schuld daran – dass es keine mehr ist“ , sagt Karl Valentin. „Wer möchte das heute noch behaupten? Um dann schuld zu sein!“, meinen die Herausgeber. Presse … eine Reihe von Beiträgen, die weit über das übliche München-Genörgel hinausgehen … (Süddeutsche Zeitung) Insider der Münchner Kulturszene reflektieren aus subjektiver Position ihre Erfahrungen mit dem aktuellen Geschehen zwischen Theater und Musik, Literatur und Bildender Kunst. (Abendzeitung München) … wonnig, mutig und schön böse, ein giftiger Cocktail, der nach Schwefel schmeckt … (München Journal) … Spott, wahrhaft beißend über die Literaturstadt München ausgeschüttet … (Bayerische Staatszeitung) … ein gescheites Buch. Eine…