Theater
„In einem Theater brach hinter den Kulissen Feuer aus. Der Pierrot trat an die Rampe, um das Publikum davon zu unterrichten. Man glaubte, es sei ein Witz und applaudierte. Er wiederholte seine Mitteilung; man jubelte noch mehr. So, denke ich mir, wird die Welt eines Tages untergehen.“ Søren Kierkegaard
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Meine Väter
Das Solo „Meine Väter“ ist in den frühen Sechziger Jahren angesiedelt. Hintergrund ist die ambivalente Stimmung dieser Zeit, die von Aufschwung und Lebensfreude, aber auch von gesellschaftlichen Spannungen, insbesondere zwischen den Generationen, gezeichnet ist. Im Zentrum der Handlung steht der Sohn, der sich mehr für Beat-, als für Marschmusik begeistert und gegen die Selbstgefälligkeit und Spießigkeit der Gesellschaft ankämpft. Uraufführung Physikertheater Karlsruhe 2025 Presse Eine starke Resonanz fand das Stück mit dem das Physikertheater in die neue Saison startete. „Ganz schön heftig!“ befindet ein zutiefst berührter Zuschauer. (Rhein-Neckar-Zeitung)
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Der Jazzdirigent
„Der Jazzdirigent“ ist ein Stück über den Faschismus, ein Stück wider das Vergessen, das gerade Jugendlichen einen Zugang zu dieser Thematik vermittelt. In der Nichte haben sie eine Identifikationsfigur, die sie verstehen können, die in ihrem Alter ist, die ihre Sorgen und Probleme hat. Und wenn sie sich mit der Geschichte ihres Onkels auseinandersetzt, von ihr bewegt ist, dann zieht sie ihr Publikum mit in ihr Interesse hinein. (Mathias Lösch, Landestheater Schwaben, Memmingen) Ausgezeichnet beim Autorenwettbewerb Memming Uraufführung 1999, zuletzt Fakstheater Augsburg 2025 Presse Wenn im Theater erzählt wird, ist das bemerkenswert, denn eigentlich gehören erzählte Geschichten nicht auf Bühnen, sondern zwischen Buchdeckel oder in die gemütliche Runde. Besonders bemerkenswert…
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Das Cabinet des Doktor Caligari
Die Welt im ‘Cabinet des Dr. Caligari‘ ist eine Irrenanstalt, Caligari der Anstaltsleiter. Er dirigiert die hypnotisierten, in Zwangsjacken verpackten Insassen wie Marionetten. Eine Welt mit wenig Boden unter den Füßen. Ein Stoff, der die Urängste der Menschen thematisiert. Musik: Toni Matheis/ Raymund Huber Uraufführung 2000, zuletzt Landestheater Tirol 2022 Presse Das „Cabinet des Dr. Caligari” ist von bestechender Expressivität, ein eigenes Kunstwerk, das Wienes berühmten Stummfilm zwar als Vorlage benutzt aber das Genre weiterentwickelt: statt seichter Unterhaltung eine politische Parabel mit großartigen Chiffren. (Mittelbayerische Zeitung) „Ein Muss für Black Rider Fans“, (musicals, DAS MUSICALMAGAZIN)
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Sitting on a Sofa
Ginger, Jack und Erich: Seit ewigen Zeiten fristen die drei Freunde ihr Dasein ganz im Geiste der sechziger Jahre. Sie teilen nicht nur ihre Liebe für laute Musik, sondern auch ihren Alltag in einer Wohnung. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Erich wegen einer Frau mal wieder auszieht. Getragen wird diese Freundschaft und damit auch „Sitting on a Sofa“ von einer Geschichte über Musik und noch dazu viel guter Musik. Presse Wolfgang Sréter erzählt mit großer Sympathie von einer Freundschaft unter Männern, in der die Konflikte der Gegenwart mit dem Wiedererwecken von Sounds aus den vergangenen, für groß gehaltenen Zeiten ihren Ausdruck finden. (Munix.de)
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Minenspiel
Das Stück stellt eine Wirklichkeit dar, die häufig verdrängt wird. Die Kriege im 21. Jahrhundert sind auch die Kriege, in denen Kinder zu Soldaten gemacht werden und in denen Kinder gleichzeitig die Opfer sind. Jedes Kind bei uns kennt inzwischen die Bilder dieser Kriege aus den Medien. „Wolfgang Sréters Stück gibt keine Antworten auf Schreckensmeldungen und keine Handlungsanweisungen. Es beschreibt mit großem Verständnis eine Beziehung zwischen einem alten Mann, dessen Lebenstraum, sein eigenes Haus, zerbombt wurde und einem Kind, das sich im Kampf ums Überleben in dieses Haus gerettet hat. Es entsteht eine exemplarische Situation auf engstem Raum, welche die aktuelle Lage von Kindern in unserem von Kriegen geplagten Jahrhundert sehr…
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München Revue – Kein Platz für den Maestro
In dieser Revue tauchen Giacomo Casanova und Wolfgang Amadeus Mozart genauso auf, wie König Ludwig I., Oskar Maria Graf, Karl Valentin, Oskar Panizza und Franziska von Reventlov, um nur einige zu nennen. Insgesamt werden ca. fünfzig Personen von sechs Schauspielern und Schauspielerinnen dargestellt.