• Sitting on a Sofa

    Ginger, Jack und Erich: Seit ewigen Zeiten fristen die drei Freunde ihr Dasein ganz im Geiste der sechziger Jahre. Sie teilen nicht nur ihre Liebe für laute Musik, sondern auch ihren Alltag in einer Wohnung. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Erich wegen einer Frau mal wieder auszieht. Getragen wird diese Freundschaft und damit auch „Sitting on a Sofa“ von einer Geschichte über Musik und noch dazu viel guter Musik. Presse Wolfgang Sréter erzählt mit großer Sympathie von einer Freundschaft unter Männern, in der die Konflikte der Gegenwart mit dem Wiedererwecken von Sounds aus den vergangenen, für groß gehaltenen Zeiten ihren Ausdruck finden. (Munix.de)

  • Minenspiel

    Das Stück stellt eine Wirklichkeit dar, die häufig verdrängt wird. Die Kriege im 21. Jahrhundert sind auch die Kriege, in denen Kinder zu Soldaten gemacht werden und in denen Kinder gleichzeitig die Opfer sind. Jedes Kind bei uns kennt inzwischen die Bilder dieser Kriege aus den Medien. „Wolfgang Sréters Stück gibt keine Antworten auf Schreckensmeldungen und keine Handlungsanweisungen. Es beschreibt mit großem Verständnis eine Beziehung zwischen einem alten Mann, dessen Lebenstraum, sein eigenes Haus, zerbombt wurde und einem Kind, das sich im Kampf ums Überleben in dieses Haus gerettet hat. Es entsteht eine exemplarische Situation auf engstem Raum, welche die aktuelle Lage von Kindern in unserem von Kriegen geplagten Jahrhundert sehr…

  • Der Jazzdirigent

    „Damals in jener Zeit …“ sagt die junge Frau, doch was wie der Beginn eines Märchens klingt, ist die Geschichte ihres Onkels Paul Weißenburger. Die Geschichte eines Mannes, der ungewollt in die grausamen und sinnlosen Mühlen der Nazi-Bürokratie gerät und dabei immer nur davon träumt, auf einem weißen Dampfer über den großen Teich zu schippern, um als Paul White Jazz zu machen, nichts als Jazz. Hörbuch der Woche Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik Presse Karla Andrä erzählt diese Parabel mit einer unglaublich wandlungsfähigen, den Text geschickt rhythmisierenden Stimme. Die beiden Musiker Josef Holzhauser und Uli Fiedler haben eine Art Soundtrack entwickelt, haben auf hohem Niveau Swing, Blues, Kammerjazz…

  • Let’s go dancing

    Harry tritt bei einem Ausflug auf der Ferieninsel Samos einen Schritt neben die Zivilisation. Ahnungslosigkeit, Hitze, und fehlende Orientierung bergen Gefahren in sich, die er zunächst nicht erkennt und die sein Gehirn nicht mehr verarbeiten kann, als sie für sein Leben von Bedeutung werden. Presse Wolfgang Sréters Erzählung „Let´s go dancing“ gehört zum Unbehaglichsten, was an Vergleichbarem in den letzten Jahren gedruckt wurde. Wie vollendet die Halluzination gerät, macht dem Autor so leicht niemand nach … (Bayerischer Rundfunk) Übersetzt ins Griechische Galerie + Edition Thurnhof Offsetlithografien von Wilfried Bohne ISBN 3-900678-76-6. 2004. 24,00 €

  • München Revue – Kein Platz für den Maestro

    In dieser Revue tauchen Giacomo Casanova und Wolfgang Amadeus Mozart genauso auf, wie König Ludwig I., Oskar Maria Graf, Karl Valentin, Oskar Panizza und Franziska von Reventlov, um nur einige zu nennen. Insgesamt werden mehr als fünfzig Personen von sechs SchauspielerInnen dargestellt.

  • Blech hören – Blech wörtlich

    Blech hören – Blech wörtlich ist der Versuch, Literatur und Musik zusammenzubringen, ohne daß dabei Worte in den Trichter der Tuba fallen. Texte: Wolfgang Sréter, Tuba, Bassposaune: Leo Gmelch, Kompositionen: Leo Gmelch, Rudolf Gregor Knabl, Gerd Baumann, Tonregie: Georg Thannheiser Hörprobe Presse Das Resultat der Zusammenarbeit von Leopold Gmelch und Wolfgang Sréter ist ein abendfüllendes und spannungsgeladenes Programm, ein selbstironisches Kunstwerk zweier Artisten, jeder in seinem Fach. (Bayerischer Rundfunk) … im Gegensatz zu den lauten Tönen der Kabarettisten bringen die beiden die leisen, stillen, nachdenklichen, subtil satirischen Wort- und Musikklänge auf die Bühne. (Passauer Neue Presse) Blech hören – Blech wörtlichHÖRBUCH im lichtung verlagISBN 3-929517-44-2www.lichtung-verlag.de 17,80 €

  • Der falsche Fräser

    1955 erwischen zwei amerikanische Soldaten einen 17-jährigen Kochlehrling, der unter dem Decknamen „Fräser“ 53 Einbrüche begangen und die Stadt Passau wochenlang in Angst und Schrecken versetzt hatte. Presse Viele der Schauplätze, die Sréter beschreibt, existierten wirklich. Auch das Café Nizza, das eigentlich Café Riviera hieß und ein „Unort“ für die Passauer war. Dort trafen sich vor allem amerikanische Soldaten und die besaßen, im Gegensatz zur Passauer Jugend, viel Geld; ein Dollar war damals noch 4,20 Mark wert. (Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung) Was gefangen nimmt, ist das gelungene Zeitportrait jener Aufbruchsjahre nach dem Krieg in der niederbayerischen Provinz. Geradezu als Vorlage für ein Drehbuch lesen sich die Szenen aus dem Jazzclub, dem Kolonialwarenladen…

  • Traglinger

    „Was ist eine blühende Stadt?“ schreibt Traglinger mit schwarzer Farbe an die Wand. Diese Frage treibt den Archivar der Stadt am grünen Fluss unruhig durch die alten Gassen. Die Besuche im Palmencafé ersetzen die Flucht in die Karibik, können aber die Kopffeuer nicht löschen, die Traglinger seit seiner Jugend begleiten … Presse Stets höchst reizvoll und mit einer Sprache, in der sich Sinnlichkeit und Präzision vereinen, entführt Wolfgang Sréter in seine Welten, die dem Leser ebenso plastisch erscheinen wie dem Helden. Große Erzählkunst wird spürbar, durchzogen von einem leise melancholischen Grundton. (Landshuter Zeitung) Die Erzählung ist einem abstrakten Bild vergleichbar, mit Muße und Kontemplation kann man die Botschaften umkreisen. (Passauer…

  • Das Iwanbrettl

    Die Menschen im Wald um Passau und der Wald selbst – das sind die Themen dieses Erzählbandes. Menschen, die auf den Friedhof gehen, weil man auf dem Friedhof nicht sterben kann. Die Wucht der Ereignisse, die sich auch im Erzählen niederschlägt, drückt schwer. Sie lassen nur eine schmale Lücke, dass es auch anders sein könnte … Presse „Die Welt Wolfgang Sréters ist in eine große Watte von Gleichnissen und Satire gepackt. Sréters satirische Attacken werden dabei unterstützt von Rudolf Klaffenböck, dem vieldiskutierten Passauer Kabarettisten und Filmemacher, der einige archaisch anmutende Schwarz-Weiß-Skizzen zum Buch beisteuerte. (Süddeutsche Zeitung) Allraith Verlag ISBN 3-923616-08-2 9,80 €

  • Francesca und Massimo, der Süßwasserschwimmdrachen

    Drachen? – Die gibt es doch gar nicht. Drachen, die gern Eis essen, erst recht nicht. Und Süßwasserschwimmdrachen schon dreimal nicht. Italien? – Ja, das gibt es! Und den Bolsenasee auch. Aber einen Drachen im Bolsenasee? Francesca will zunächst auch nicht glauben, was sie eines Tages sieht. Doch dann erlebt sie ganz wundersame Dinge … Bilder: Anne-Marie Franke Presse … eine wundersam schöne Bilderbuchgeschichte, in der mit spielerischer Leichtigkeit Realität und Traum verwoben sind … (Fundevogel) … ein wundervoll einfühlsames Märchen, das Kindern wieder Anregung gibt zum Träumen und Phantasieren … (Büchertipp, München) Allraith Verlag ISBN 3-923616-03-1 Vergriffen