• Foto des Monats März

    Ein Spaßvogel hat an einem Grenzübergang vor einigen Jahren ein Schild aufgestellt: Wohin verschwinden die Grenzen? Vielleicht haben weitsichtige Bürgermeister sie mitgenommen, denn Zeiten können sich ändern. Vielleicht aber haben sich die Grenzen gesagt, wenn wir nicht mehr in der Landschaft stehen dürfen, nisten wir uns in den Köpfen der Menschen ein. Dort ändert sich wenig und wir haben eine gesicherte Zukunft.    

  • Meine Väter

    Das Solo „Meine Väter“ ist in den frühen Sechziger Jahren angesiedelt. Hintergrund ist die ambivalente Stimmung dieser Zeit, die von Aufschwung und Lebensfreude, aber auch von gesellschaftlichen Spannungen, insbesondere zwischen den Generationen, gezeichnet ist. Im Zentrum der Handlung steht der Sohn, der sich mehr für Beat-, als für Marschmusik begeistert und gegen die Selbstgefälligkeit und Spießigkeit der Gesellschaft ankämpft. Uraufführung Physikertheater Karlsruhe 2025 Presse Eine starke Resonanz fand das Stück mit dem das Physikertheater in die neue Saison startete. „Ganz schön heftig!“ befindet ein zutiefst berührter Zuschauer. (Rhein-Neckar-Zeitung)

  • NightLight

    Warum ich nachts fotografiere? Paradoxerweise, weil ich Licht suche. Eine Mauer, die mit Straßenkunst bedeckt ist, fällt am Tag kaum auf. Nachts tritt die Mauer im Dunklen zurück und die Bilder bekommen eine andere, viel schärfere Bedeutung. Obwohl sie weder ausgeleuchtet noch bestrahlt werden. Es genügt eine Straßenlaterne oder ein beleuchtetes Schaufenster, um sie zur Geltung zu bringen.

  • POZOR! Der fremde Blick

    Südlich der Kulturhauptstadt Chemnitz zieht sich das Erzgebirge, eine alte Bergwerksregion, von Südwesten nach Nordosten. Auf der deutschen Seite der Grenze fotografierte die tschechische Fotografin Jana Hunterová und auf der tschechischen Seite fotografierte der deutsche Fotograf Wolfgang Sréter. Sie traten damit in einen grenzüberschreitenden Dialog, der sich mit der Transformation der Landschaft durch den Lauf der jüngeren europäischen Geschichte, dem Industrieerbe in der Region, vor allem dem Bergbau und den Auswirkungen auf die Umwelt beschäftigt. Außerdem mit der Situation an der heutigen Grenze, den Spuren der Erinnerung, auch mit der Stille und dem Wachstum im Raum einer ehemaligen sozialistischen Grenze.

  • We do it in the Road

    „Why don´t we do it in the road?“, sang Paul McCartney auf dem weißen Album der Beatles 1968. Zu diesem Zeitpunkt spielten die „Fab Four“ weder auf der Straße noch in den Liverpooler Clubs, sondern füllten bereits Baseballstadien. Die Frage war also mehr rhetorischer Art und es gibt Beatles-Exegeten, die behaupten, mit diesem Titel sei etwas ganz anderes gemeint. Musik Artistik Theater Nachtperformance Einladung mit dieser Ausstellung nach Salzburg, zum Internationalen Jazz Festival in Havanna und zum Theaterfestival in Sibiu/Rumänien Die Bilder der Ausstellung haben eine Größe von 60×40, 90×60 und 120×80 Fotos nummeriert und handsigniert 190,00 €

  • Der Jazzdirigent

    „Der Jazzdirigent“ ist ein Stück über den Faschismus, ein Stück wider das Vergessen, das gerade Jugendlichen einen Zugang zu dieser Thematik vermittelt. In der Nichte haben sie eine Identifikationsfigur, die sie verstehen können, die in ihrem Alter ist, die ihre Sorgen und Probleme hat. Und wenn sie sich mit der Geschichte ihres Onkels auseinandersetzt, von ihr bewegt ist, dann zieht sie ihr Publikum mit in ihr Interesse hinein. (Mathias Lösch, Landestheater Schwaben) Ausgezeichnet beim Autorenwettbewerb Memming Uraufführung 1999, zuletzt Fakstheater Augsburg 2025 Presse Wenn im Theater erzählt wird, ist das bemerkenswert, denn eigentlich gehören erzählte Geschichten nicht auf Bühnen, sondern zwischen Buchdeckel oder in die gemütliche Runde. Besonders bemerkenswert ist…

  • Die Neue Welt im Schnee

    Das Klima ist im Wandel, und damit auch die Landschaft unserer Mittelgebirge im Winter. Diese Veränderungen habe ich auf meinen Touren im Unteren Bayerischen Wald beobachtet und in Fotografien festgehalten. Wo es noch die letzten Skilifte gibt, ziehen sich weiße Bänder aus künstlichem Schnee durchs Grün, die wenigsten Weiher sind noch zugefroren, Touren gehen mit Skiern ist kaum mehr möglich. „Wolfgang Sréter dokumentiert diesen Wandel in Fotografien und kurzen Texten am Beispiel der ‚Neuen Welt‘, wie die Gegend um den Dreisessel an der deutsch-tschechisch-österreichischen Grenze genannt wird.“ Deutscher Fotobuchpreis 2024/25 BR Capriccio und 3sat Kulturzeit: https://www.ardmediathek.de/video/capriccio/das-verschwinden-des-winters/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzY1MWNiNTIzLTgwNWYtNGM2ZS04MzkyLTdjMTE1MjkyNjQ2OA Presse Wolfgang Sréters Bilder zeigen Panoramen, Wälder, Granitsteine und die Infrastruktur des Tourismus, also…